Bahnhof? Damit Sie verstehen, worum es geht - unser Lexikon:

A (2) | B (7) | C (2) | D (2) | E (2) | F (5) | G (4) | H (3) | I (1) | K (7) | L (4) | M (6) | O (3) | P (6) | R (1) | S (8) | T (1) | W (13)
Lackieren

Nach DIN EN 971 sollte eine aus mehreren Lackschichten bestehende Auftragung mehrere Aufgaben erfüllen:

  • der Grundanstrich sollte Haftvermittlung mit dem Untergrund, Schutz vor Korrosion bei Metallen, Überdeckung des unansehnlichen Untergrundes ermöglichen
  • die mittlere Schicht nennt  man hier Füller, sie enthält häufig Farbpigmente.
  • die farbgebende Schicht (Wasserlack oder Unilack)
  • die oberste Schicht, der Decklack, sollte ein Klarlack sein, der für Glanz, Härte,
  • Wetterbeständigkeit und Lichtbeständigkeit des Grundanstriches sorgt.

Bei einer Tauchlackierung wird ein Werkstück in den Lack eingetaucht. Am häufigsten kommt aber das Sprühen und Spritzen  zum Einsatz.  Zum Aufsprühen werden hierbei  Druckzerstäuber genutzt, die den Lack mittels eines Kompressors im Niederdruck (0,5-1bar), im Hochdruck (2-8 bar) oder das Airless-Spritzen (60-350 bar) auftragen.

Lichtbogenbolzenschweißen

Bolzenschweißen gehört zu den Lichtbogenpressschweißverfahren, es gleicht dem Thermokompressionsschweißen in der Mikroelektronik (ein Verfahren des Drahtbondens).

Beim Bolzenschweißen wird zwischen einer Stirnfläche des Bolzens und dem Werkstück ein Lichtbogen gezündet, beide Teile werden dabei lokal angeschmolzen und anschliessend unter geringem Anpressdruck gefügt. Das Lichtbogen-Bolzenschweißen wird nach der Art der Lichtbogenzündung unterteilt in Bolzenschweißen mit Hubzündung und Bolzenschweißen mit Spitzenzündung. Beide Verfahren unterscheiden sich in der Schweißflächengeometrie der Bolzen, dem Verfahrensablauf , der Gerätetechnik und teilweise im Anwendungsgebiet. Die sogenannte Blaswirkung kann sich wie bei anderen Lichtbogenschweißverfahren störend bemerkbar machen.

Lichtbogenbolzenschweißen

Bolzenschweißen gehört zu den Lichtbogenpressschweißverfahren, es gleicht dem Thermokompressionsschweißen in der Mikroelektronik (ein Verfahren des Drahtbondens).

Beim Bolzenschweißen wird zwischen einer Stirnfläche des Bolzens und dem Werkstück ein Lichtbogen gezündet, beide Teile werden dabei lokal angeschmolzen und anschliessend unter geringem Anpressdruck gefügt. Das Lichtbogen-Bolzenschweißen wird nach der Art der Lichtbogenzündung unterteilt in Bolzenschweißen mit Hubzündung und Bolzenschweißen mit Spitzenzündung. Beide Verfahren unterscheiden sich in der Schweißflächengeometrie der Bolzen, dem Verfahrensablauf , der Gerätetechnik und teilweise im Anwendungsgebiet. Die sogenannte Blaswirkung kann sich wie bei anderen Lichtbogenschweißverfahren störend bemerkbar machen.

Lichtbogenhandschweißen

Das Lichtbogenhandschweißen (E-Handschweißen EN ISO 4063: Prozess 111) ist eines der ältesten elektrischen Schweißverfahren für metallische Werkstoffe, welches heute noch angewandt wird. Nikolai Gawrilowitsch Slawjanow ersetzte 1891 die bis dahin zum Lichtbogenschweißen üblichen Kohleelektroden durch einen Metallstab, der gleichzeitig Lichtbogenträger und Schweißzusatz war. Da die ersten Stabelektroden nicht umhüllt waren, war die Schweißstelle nicht vor Oxidation geschützt. Deshalb waren diese Elektroden schwierig zu verschweißen.

Ein elektrischer Lichtbogen zwischen einer als Zusatzwerkstoff abschmelzenden Elektrode und dem Werkstück wird als Wärmequelle zum Schweißen genutzt. Durch die hohe Temperatur des Lichtbogens wird der Werkstoff an der Schweißstelle aufgeschmolzen. Als Schweißstromquellen dienen Schweißtransformatoren (Streufeldtransformatoren) mit oder ohne Schweißgleichrichter, Schweißumformer oder Schweißinverter. Je nach Anwendung und Elektrodentyp, kann mit Gleichstrom oder Wechselstrom geschweißt werden.
Umhüllte Stabelektroden, z. B.  für unlegierte Stähle gemäß ISO 2560-A, entwickeln beim Abschmelzen Gase und Schweißschlacken. Die Gase aus der Umhüllung stabilisieren den Lichtbogen und schirmen das Schweißbad vor der Oxidation durch den Luftsauerstoff ab. Die Schweißschlacke hat eine geringere Dichte als die Schmelze, wird auf die Schweißnaht geschwemmt und sorgt für zusätzlichen Schutz der Schweißnaht vor Oxidation. Ein weiterer erwünschter Effekt der Schweißschlacke ist die Verringerung der Schweißschrumpfspannungen durch die langsamere Abkühlung, da dem Bauteil mehr Zeit bleibt, die plastische Verformung rückzuentwickeln.
Durch den Elektronenbeschuss heizt sich die Anode (Pluspol) stärker auf. Bei den meisten Schweißverfahren betreibt man verzehrende Elektroden als Anoden, das Werkstück also als Kathode (Minuspol). Bei umhüllten Stabelektroden hängt die Polarität von der Elektrodenumhüllung ab. Besteht die Umhüllung aus schlecht ionisierbaren Bestandteilen, wie dies bei basischen Elektroden der Fall ist, wird die Elektrode am heißeren Pluspol geschweißt, anderenfalls wegen der geringeren Strombelastung, am Minuspol.
Hauptanwendungsbereich des Lichtbogenhandschweißens ist der Stahl- und Rohrleitungsbau. Elektrodenschweißungen werden wegen der deutlich geringeren Schweißgeschwindigkeiten bevorzugt im Montagebereich angewendet, da der maschinelle Aufwand im Vergleich zu anderen Verfahren verhältnismäßig gering ist. Eine Elektrodenschweißung kann auch unter ungünstigen Witterungsverhältnissen, wie beispielsweise Wind und Regen noch fehlerfrei durchgeführt werden, was gerade auch bei Aussenarbeiten von Bedeutung ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schweißung -im Unterschied zu anderen Verfahren- auch dann häufig noch mängelfrei durchgeführt werden kann, wenn die Schweißfuge nicht vollständig metallisch blank ist. Lichtbogenhandschweißen ist auch unter Wasser möglich.